Über uns

Angefangen als klassischer Lauftreff, hat sich der Lauftreff Düsseldorf-Süd im Laufe der Zeit in der Breitensportszene fest etabliert. Neben unserer Kernkompetenz, dem Laufen, Walken, Nordic Walken und XCO-Walken, werden inzwischen auch andere sportliche Aktivitäten angeboten. Dazu gehören seit vielen Jahren Gymnastik, Kinderturnen, Eltern-Kindturnen und Boulen. Einen hohen Stellenwert haben aber auch unsere gemeinsamen kleineren und größeren Aktivitäten.

Der Kartoffelsalat-Contest

Sechs verschiedene Kartoffelsalate haben die Männer des LT-Kochclubs gestern selbst produziert, getestet und nach strengen Geschmackskriterien bewertet. Ob Standartrezept oder bayerisch mit Weißwurst, warm mit krossem Speck, meditteran mit Ziegenkäse und Anchovis, ob mit und ohne Kraut, Gurken, Lauchzwiebeln -  alles war dabei. Die Wahl des besten Kartoffelsalates wurde - zur Geschmacktsneutralisierung - mit verschiedenen Sorten Bratwurst und diversen Gläsern frisch gezapften Altbiers unterstützt. Die Beteiligten wissen (hoffentlich noch) welcher Kartoffelsalat den Sieg davon getragen hat - das bleibt aber auf jeden Fall intern, schon wegen des Datenschutzes.

City-Challenge Düsseldorf Köln

Spannung bis zum Schluss!
Neun Tage lang, vom 16. bis zum 24. Mai, hatten Düsseldorfer:innen und alle, die sich der Stadt verbunden fühlen, die Möglichkeit, an einem virtuellen Lauf teilzunehmen. Die rheinische Rivalität zur Stadt Köln spielte dabei eine besondere Rolle – es ging um „Team Helau“ gegen „Team Alaaf“ Der Aufforderung der Sportstadt Düsseldorf an alle Düsseldorfer:innen und alle, die sich der Landeshauptstadt verbunden fühlen, bei dieser Premiere der virtuellen City-Challenge mitzulaufen, ist der Lauftreff Düsseldorf-Süd sehr gerne nachgekommen - 38 LT'ler haben sich angemeldet. Für Düsseldorf insgesamt waren 394 und für Köln 549 Sportler am Start. Damit haben sich in Düsseldorf zwar in absoluten Zahlen weniger, aber unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl relativ mehr zur Teilnahme motivieren lassen (61 pro 100.000 Einwohner, Köln 49 pro 100.000 Einwohner). Klar war damit von vorneherein, dass in absoluten Kilometern gemessen die Landeshauptstadt keine Chance hatte gegen Köln zu gewinnen. Wichtig war daher die Frage, wie viele Kilometer pro Teilnehmer (KM/TN) jeweils zurückgelegt werden. Und bei diesem Wert war Düsseldorf lange Zeit vorne. Erst gegen Ende holten die Kölner mächtig auf und sind in einem „Wimpernschlagfinale“ mit 52,8 KM/TN vor Düsseldorf mit 52,43 KM/TN als Sieger durchs Ziel gegangen. Zu dem, wenn auch sehr knappen, Sieg herzliche Gratulation an Köln. Umgerechnet bedeutet das aber lediglich etwa 130 Kilometer, die Düsseldorf in den neun Tagen des Wettbewerbs gefehlt haben, um vorne zu liegen. Und wie hat der LT abgeschnitten? Zunächst einmal hat der LT 2.823,8 Kilometer der insgesamt über 20.000 Team - Helau - Kilometer geliefert. Vor allem am Pfingstmontag, dem letzten Tag der Challenge, haben die LT'ler noch einmal alles rausgeholt und fleißig Kilometer abgespult. Mit seiner Kilometerleistung hat der LT 74,31 Kilometer pro Teilnehmer aufzuweisen und ist damit absolute Spitze, besser als Köln und besser als Düsseldorf. Einzelne herauszuheben ist immer schwierig. Aber, erneut, wie schon bei früheren Gelegenheiten, hat Ingrid Holtberg mit insgesamt 267,59 KM wieder die allermeisten Kilometer zurückgelegt. Sie hat damit bei den Düsseldorfer Teilnehmern den 2. und städteübergreifend den 3. Platz erreicht.
>>>Mehr für LT-Mitglieder unter LT-Intern

Das Gartenhäuschen muss weg ...

So lautete der Arbeitsauftrag für den letzten Samstag. Warum? Weil große Um- bzw. Neubaumaßnahmen anstehen. Jetzt wird's nämlich langsam Ernst mit der neuen Gymnastik- und Fitnesshalle. Also fanden sich viele helfende LT'ler ein, versetzten das Gartenhäuschen und erledigten noch so einige andere Vorbereitungsarbeiten. So wurden beispielsweise auch die bereits gekürzten Büsche und kleineren Bäumchen ebenerdig abgesägt - und das alles coronaconform. Auf das Engagemant der LT'ler ist halt immer Verlass.

Der Lauftreff Düsseldorf- Süd im Rückspiegel - Das Jahr 2020

Liebe LT’ler,
was für ein Jahr. Hätte jemand auch nur ansatzweise geahnt, dass sich unser Vereinsleben im Jahr 2020 so grundlegend anders gestaltet, als in all den Jahren zu vor? Noch im März haben wir unsere Jahreshauptversammlung durchgeführt. Eine Ahnung dessen, was auf uns möglicherweise zukommen könnte, lag schon in der Luft. Dennoch war sie von Optimismus getragen („es wird schon nicht so schlimm werden ...“) zumal von Rainer und Albeer neue Perspektiven für den LT aufgezeigt worden sind. Einmal mehr hat sich aber gezeigt, unser LT ist sehr viel mehr als ein üblicher Sportverein. Das gilt jetzt auch wieder in der Zeit der Corona-Pandemie. Man kann nur staunen, was alles so passiert ist. Das noch einmal in Erinnerung zu rufen, ist der Sinn des zweiten Rückspiegels, dieses Rückblicks auf das Jahr 2020. Er wird, anders als der erste Rückblick, nicht als gedruckte Version, sondern als PDF-Version ins Internet gestellt. Nachfolgend der Link dazu.

Wir trauern um unser Ehrenmitglied Heinz Raasch

Heinz Raasch, das älteste Mitglied der Lauftreffs Düsseldorf-Süd, ist leider vor wenigen Tagen, am 2.4.2021, im Alter von 98 Jahren verstorben. Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie.
Heinz Raasch hat im Alter von 62 Jahren nach dem Tod seiner Ehefrau, mit der er 31 Jahre verheiratet war, angefangen zu Joggen, um der Einsamkeit zu entgehen. Er ist im Jahr 1985 dem Lauftreff Düsseldorf-Süd e.V. beigetreten. Hier lernte er einige Jahre später Änne Schneider kennen und lieben. Ein spätes und für uns alle sichtbares Glück. Änne ist leider im Jahr 2013 verstorben. Heinz Raasch blieb dem Lauftreff dennoch weiterhin eng verbunden und hier vor allem der sogenannten Freitagsgruppe. Eine Lauf- und Walking-Gruppe, die sich im Normalfall jede Woche freitags Vormittag trifft und bei der neben dem rein Sportlichen auch das gemeinsame Frühstücken eine große Rolle spielt. Er fühlte sich erkennbar im Lauftreff und vor allem in dieser Freitagsgruppe wohl.
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Ich bin dann mal weg ...“

Dieser Gedanke von Hape Kerkeling, der sich vor vielen Jahren auf den Jakobs-Pilgerweg begeben hatte, war Ideengeber der dritten LT Corona-Challenge. Die Strecke von Düsseldorf nach Santiago de Compostella, dem Endziel des Jakobs Pilgerwegs wurde als virtuelle Strecke geplant. Ab dem 30. Januar hieß es dann auch für sechsundvierzig LT'ler: „Wir sind dann mal weg...“ Die Trainingskilometer von allen teilnehmenden Walker(n)*innen und Läufer(n)*innen wurden gesammelt und waren die Grundlage für das virtuelle Fortkommen auf dem Pilgerpfad. Dieser führte von Düsseldorf nach Santiago de Compostella, dem Endziel des Jakobs Pilgerweges. Er ging über Lüttich, Paris, Bordeaux, über die imposanten Höhenzüge der Pyrenäen, nach San Sebastian, nach Leon und Santiago de Compostela (Kathedrale). Dann weiter zum sogenannten Ende der Welt nach Finesterre und wieder nach Santiago. Der Rückweg führte den Lauftreff ebenfalls über Pilgerwege, allerdings über einen kleinen Umweg über Porto in Nordportugal. Ab da ging es wieder Richtung Norden immer auf den jahrhundertealten Spuren der Jakobspilger, vorbei an interessanten Kirchen und Klöster sowie sehenswerten Städte, wie beispielsweise Santander, Bilbao und San Sebastian, um nur einige zu nennen. In Deutschland ging es unter anderem über Trier. So kamen etwas über 6.100 Kilometer zusammen. Begleitet wurde die Aktion von dem Austausch in einem Whatsapp-Chat. Dazu kamen ergänzend Fotos und Hintergrundinformationen auf der internen Internetseit zu den Highlights am Rande der Strecke. Das waren sowohl persönliche Eindrücke von Irmgard Vis und Joachim Brinkhoff, die unabhängig voneinander diesen Pilgerweg schon mal gegangen sind, also auch ganz allgemein interessante Hinweise zu den Orten und Gegenden, die gerade virtuell durchquert wurden. Die LT'ler haben so beispielsweise erfahren, dass es erstaunlicherweise Hühner in der Kathedrale Santo Domingo de la Calzada gibt und demjenigen, der den um 1460 erbauten gotische Hühnerkäfig anschaut, Ablass gewährt wird. Oder auch, dass in der Kathedrale von Santiago de Compostella ein 1,60 m großes Weihrauchfass,Botafumeiro genannt, an einem etwa 66 m langen Seil von der Decke hängt und von acht Männern durch das Querschiff geschwenkt wird. Jeder LT'ler konnte sich also vorstellen, tatsächlich ein bisschen auf dem Pilgerpfad unterwegs gewesen zu sein. Dies, wie auch der regelmäßige digitale Austausch waren für viele eine Motivation, gegen den Corona-Blues und den inneren Schweinehund anzugehen und sich trotz der teilweise sehr winterlichen Wegeverhältnisse zum Walken oder Laufen auf zu machen. Ab und zu konnte man bei zufälligen Begegnungen dann auch statt des üblichen „Hallo“ schon mal ein freundliches „Buen Camino“, den Gruß der Pilger, hören.  Die Pilger-Challenge des Lauftreffs endete am 3. März, was bedeutet, dass täglich rund 190 Kilometer von den Lauftrefflern zurückgelegt worden sind, eine erstaunliche Leistung.

>>>Hier geht's zum Artikel der Rheinischen Post, die am 11. März über diese Aktion des LT berichtete.

Gewinner der Nikolaus-Challenge

… sind wir alle. Alle siebenundvierzig Walker*innen und Läufer*innen, die sich von der Idee haben begeistern lassen, dem Lockdown-Light zu trotzen und an einem kleinen internen Wettbewerb teilzunehmen. Das Ziel war: getrennt trainieren und trotzdem in Verbindung bleiben. Und das nicht nur coronagemäß zu zweit in der Realität, sondern auch über die WhatsApp-Gruppe. Das hat uns, wie schon im Frühjahr bei der ersten Challenge, sehr geholfen, Kontakt zuhalten und unserem Zusammenhalt gut getan. Über 5.700 Kilometer haben wir in den vier Wochen vom 7. November bis 6. Dezember zusammen zurückgelegt. Das sind pro Teilnehmer, ob Walker oder Läufer, durchschnittlich 121 Kilometer, eine stramme Leistung. Natürlich haben mal wieder unsere „starken Frauen“ mächtig zugeschlagen. Beispielsweise Ingrid Holtberg, wer auch sonst, die an jedem Tag mindestens 20 Kilometer gewalkt ist und so auf eine Gesamtkilometerzahl von sagenhaften 620 gekommen ist. Aber auch  Eva Heithoff und Esther Kellner haben mit ihren über 300 bzw. über 280 Kilometern eine tolle Performance, wie das heute so schön heißt, hingelegt. Die LT-Männer haben sich auch mächtig ins Zeug gelegt. So hat einer unserer fleißigsten Läufer der letzten Jahre, Andreas Thiel, beispielsweise 344 Kilometer aufzuweisen. Sehr bemerkenswert auch die Leistung von Manfred Michalski, der nach einer krankheitsbedingten Auszeit wieder so richtig in Form gekommen ist und  in den vier Wochen knapp 260 Kilometer zurückgelegt hat. Aber auch viel, viele andere LT’ler*innen haben ihre ganz persönlichen Spitzenleistungen oder sogar Bestleistungen (z.B. Nora Kurz, Bettina Wiedbrauk)  aufzuweisen. Motivation kann gewesen sein, dass sie sich ihrem inneren Schweinehund vehement entgegenstellen wollten oder weil sie sich vielleicht  in einem unausgesprochenen sportlichen Wettstreit mit einem/einer Vereinskonkurrenten*in befunden haben.
Neben der reinen sportlichen Leistung war bei der Nikolaus-Challenge zusätzlich Gerhirnjogging und der Spielspaß bzw. die Rätsellust gefordert.  Ähnlich einem Gesellschaftspiel  waren insgesamt 12  „Stolpersteine“ zu meistern. Das waren Fragen, Rätsel, Aufgaben sowie ein Team- und ein Glücksspiel. Den Erfolgreichen wurden Kilometer gutgeschrieben (Bonuskilometer).  Der Versuch, zwischen den nicht ganz so starken Walkern*innen und Läufern*innen und den Leistungssportlern*innen einen kleinen Ausgleich zu schaffen, ist gelungen, wenn auch nicht unbedingt bei den vorderen Plätzen. Aber es haben sich vor allem durch zwei Stolpersteine doch erhebliche Veränderungen innerhalb des Teilnehmerfeldes ergeben: das Teamspiel und das Glücksspiel. Beim Teamspiel mussten sich alle zu Teams mit zwei bis vier Mitgliedern zusammenfinden. Jedes Teammitglied hat unabhängig von seinen tatsächlich zurückgelegten Kilometern 30 Kilometer angerechnet bekommen, wenn vom Team über das Wochenende eine bestimmt Mindestzahl an Kilometern zurücklegt worden ist. Bei den meisten hat das zu Bonuskilometern geführt, bei einigen aber auch zu Kilometerkürzungen. Beim Glücksspiel waren die Zocker gefordert. Chips waren eigene Kilometer, die je nach Risikobereitschaft eingesetzt werden konnten. Hatte man gewonnen, wurden diese Kilometer dazugerechnet. Wenn nicht, wurden sie abgezogen. Die meisten Teilnehmer*innen haben mit erkennbarem Spaß die Stolpersteine gemeistert. Am besten hat sich auch hier Ingrid Holtberg geschlagen mit insgesamt 780 Kilometern. Sie hat zwar bei dem Teamspiel sagenhafte 55 Kilometer eingebüßt, aber alle anderen Stolpersteine souverän gemeistert. Beim Glücks-Spiel hat sie mutig 100 Kilometer eingesetzt und auch gewonnen. Sie wurde damit Gesamterste und natürlich auch beste Walkerin.  Zweitbeste und gleichzeitig zweitbeste Walkerin wurde Eva Heithoff mit 550 Kilometern. Auch sie hat beim Teamspiel Kilometer einbüßen müssen, wenn auch nur 7, aber dafür 127 eingesetzte Kilometer beim Glücksspiel dazu gewonnen. Andreas Thiel hat zwar nicht mit gezockt und auch beim Teamspiel 10 Kilometer verloren, aber sich ansonsten bei den Stolpersteinen wacker geschlagen und als Drittplatzierter 449 Kilometer aufzuweisen. Er liegt damit äußerst knapp vor Manfred Michalski mit 435 Kilometern. Damit stehen die Sieger der Nikolaus-Challenge wie folgt fest:
1. Walkerin: Ingrid Holtberg
1. Walker: Manfred Michalski
1. Läuferin: Esther Kellner
1. Läufer: Andreas Thiel

Nikolaus-Challenge im Lauftreff Düsseldorf-Süd

Der Lauftreff Düsseldorf-Süd ist, wie alle anderen Vereine auch, von den Coronaschutzmaßnahmen betroffen. Auch wenn die Maßnahmen nachvollziehbar sind, bedeuten sie doch für uns, dass wir nur noch individuell, d.h. alleine oder zu zweit laufen oder walken dürfen. Das gesamte Vereinsleben, so wie wir es schätzen und lieben, kann nicht mehr stattfinden. Den Vereinsmitgliedern fehlen vor allem das Zusammensein, die gemeinsamen  Erlebnisse und der Austausch, etwas, was sozusagen zu den Grundbedürfnissen des LT gehört.

Aber, wir lassen uns nicht entmutigen und trotzen dem Shutdown! Wir machen weiter als "Individualsportler" und bleiben trotzdem zusammen! Am Samstag, 7. November haben wir einen neuen virtuellen Wettbewerb gestartet, die „Nikolaus-Challenge“. Alle von den Mitgliedern des LT bis 6. Dezember 2020 gelaufenen und gewalkten Kilometer werden zentral registriert und sind die Grundlage dieses Wettbewerbes. Daneben müssen aber sogenannte Stolpersteine gemeistert bzw. überwunden werden. Das sind Aufgabestellungen und Fragen die gelöst werden müssen, für die es Bonuskilometer gibt. Das sind Kilometer, die auf die selbst zurückgelegten Kilometer hinzugerechnet werden, manchmal gibt es aber auch Malus-Kilometer. Bei den Fragen handelt es sich um Fragen aus dem Vereinsleben, aber auch um Wort- oder Bilderrätsel usw., die über die eigens eingerichtete Whatsapp-Gruppe kommuniziert werden. Bei manchen Stolpersteinen muss aber einfach auch nur das Glück mitspielen, um an zusätzliche Kilometer zu kommen. Ein Stolperstein war ein Teamwettbewerb. Dabei mussten sich die Mitglieder zu Teams zusammenfinden und eine bestimmte Anzahl an Kilometern zurücklegen – natürlich getrennt. Es fand dann eine Umverteilung der Kilometer von den starken auf die schwächeren Sportle*innen statt.
Ziel der Challenge, an der immerhin 47 LT'ler teilnehmen, ist es, unsere Sportler*innen zu motivieren, trotz der schwierigen Umstände ihren Sport fortzusetzen, miteinander, wenn auch nur virtuell, Spaß zu haben und zu kommunizieren.
 

Aufräumen, entrümpeln und reinigen

Ab und zu muss das Vereinsheim und das Vereinsgelände auch mal aufgeräumt, entrümpelt und gesäubert werden. Im Oktober war es mal wieder so weit. Viele helfende Hände waren dabei. Ein Abenteuer für „echte Männer und Frauen“: Büroverwöhnte Hände an gefährlichen Motorsensen, Baumklettern bis in höchste Höhen, Rasenkosmetik, Container-Tetrix - alles kostenlos im Angebot. Für's leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.

Der Weg nach Kröv - ein toller Erfolg

Wer hätte gedacht, dass sich so viele LT’ler auf den Weg nach Kröv machen würden? 38 Walker*innen und Läufer*innen haben sich von der Idee begeistern lassen, virtuell den Rhein zu überqueren, die Stadt, die sich auf der falschen Rheinseite befindet, zu durcheilen sowie die Gebirge der Eifel zu überqueren, um sich in Kröv vielleicht mal gemütlich mit einem Glas Kröver Nacktarsch an die Mosel zu setzen. Und wer hätte gedacht, dass vielen die einfache Strecke nicht genug war, und sie dann sowohl nach Kröv als auch wieder zurück zum Vereinsgelände gewalkt oder gelaufen sind - manche haben diese Strecke sogar mehrfach absolviert. Es haben sich reale Trainingspartnerschaften gebildet oder vorhandenen Gemeinschaften verfestigt und viele kleine Geschichten, amüsante, manchmal auch skurrile sind tatsächlich oder auch nur virtuell passiert. Die Teilnehmer haben selten so viel gewalkt oder gelaufen wie jetzt. Die Kilometer wurden auf unseren Trainingsstrecken, aber auch in Wuppertal, Baumberg, Hilden usw. zurückgelegt. Auf die Frage, wer diese Challenge gewonnen hat, gibt es die klare Antwort: ALLE! Denn die LT'ler haben sich in der schwierigen Zeit der Corona-Krise nicht hängen lassen oder sind auf der Couch vor dem Fernseher versauert. Deshalb sind alle Teilnehmer*innen Gewinner. Deshalb gibt es auch keine Siegerehrung. Auch wenn einige besonders Aktive äußerst bemerkenswerte, sogar gigantische Kilometerleistungen vorweisen können, sind doch auch diejenigen Sieger, die sich regelmäßig und immer wieder zu "ihren" Trainingsrunden aufgeschwungen haben, um ihre ganz persönlichen Ziele zu erreichen. Fast alle Teilnehmer*innen sind in Kröv oder auf dem LT-Gelände angekommen - manche sogar mehrfach.
Und jetzt noch ein bisschen Statistik: Alle zusammen haben unfassbare 11.420 Kilometer zurückgelegt. Davon das Team der 17 Walker*innen 5.316 Kilometer und das Team der 21 Läufer*innen 5.963 Kilometer. Das heißt aber auch, dass jede*r Walker*in 313 Kilometer und jede*r Läufer*in 291 Kilometer durchschnittlich in den 65 Tagen zurückgelegt hat. Das kann sich sehen lassen.

Der Lauftreff auf dem Weg nach Kröv -getrennt und doch gemeinsam

Die Corona-Krise hat alles verändert. Gemeinsam trainieren, das ist leider zur Zeit nicht möglich. Jede und Jeder muss sich alleine sportlich betätigen. Da fehlt dann der gegenseitige Austausch und manchmal fehlt es auch an der eigenen Motivation. Gott sei Dank gibt es ja die digitale Welt und damit die Möglichkeit, dennoch in Verbindung zu bleiben. Um einerseits die körperliche Distanz zu wahren, aber dennoch gemeinsam zu trainieren und in Verbindung zu bleiben, hat der Lauftreff einen kleinen virtuellen Wettkampf gestartet. Wir haben das Ziel, mit unseren in der Zeit vom 4. April bis 7. Juni aufsummierten Trainingskilometern virtuell Kröv an der Mosel zu erreichen (163 Kilometer). Das gilt für die Walkerinnen und Walker. Für Läuferinnen und Läufer muss die Strecke natürlich länger sein. Das Ziel ist deshalb die Rückkehr auf unser Vereinsgelände, also insgesamt 326 Kilometer. Im Einzelnen geht das so: Jede/Jeder Lauftreffler/in meldet seine Trainingskilometer, die er/sie jeweils gewalkt oder gelaufen ist. Diese werden erfasst und zusammengerechnet bis die Gesamtdistanz nach Kröv von 163 Kilometern erreicht ist. Es werden auch Zwischenziele, also Meilensteine, wie beispielsweise die Fähre in Hitdorf (rund 12,2 Kilometer) entfernt, der Kölner Dom (26 Kilometer), der Nürburgring (107 Kilometer) usw. angegeben. Die erste Zwischenbilanz zeigt, dass sich 19 Walkerinnen und Walker sowie 24 Läuferinnen und Läufer haben von der Idee anstecken lassen. Das ist schon mal für sich ein tolles Ergebnis. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass bis Mittwoch, also innerhalb von fünf Tagen, insgesamt 895 Kilometer gewalkt (397 KM) und gelaufen (498 KM) worden sind, dann ist das mehr als bemerkenswert.

Der Lauftreff im Rückspiegel - das Jahr 2019

Der Lauftreff ist auf fast allen digitalen Medien vertreten. Wir sind erreichbar über Facebook, Instagram, WhatsApp und über unsere Internetseite. Erstmals wollen wir diese Angebote um ein Printmedium ergänzen, um allen, auch denjenigen, die die sozialen Medien mit Skepsis betrachten, eine Übersicht über das Vereinsleben im letzten Jahr zu geben.

Hier geht's zum Jahresrückblick 

Ein Traum wird wahr

Seit Bernd mit Lauftrefffreunden vor mehr als 10 Jahren den Ortler (3905 Metern über NN) in Südtirol erstiegen hatte, träumte er vom Kilimandscharo, dem in Tansania gelegenen, mit einer Gesamthöhe von 5.895 Metern über NN höchsten freistehenden Berg der Welt. Der Anstieg und damit das eigentliche Abenteuer begann auf 3.400 Metern Höhe und führte über die North Circuit Route um den Kilimanscharo herum. Der Kilimanscharo als vielleicht schönster Berg der Welt immer auf der rechten Seite und links eindrucksvolle Ausblicke in die afrikanische Savanne. Am 7. Tag, dem im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt der Bergtour, ging's um Mitternacht vom School Hut Camp, 4.750 Meter über NN, hinauf zum Uhuru Peak, 5.895 Meter über NN. Nach dem erhebenden Moment, den höchsten Punkt erreicht zu haben, begann der Abstieg hinunter bis zum High Camp 3.950 Meter über NN. Der 8. Tag führte dann durch den Regenwald zum Ausgang des Nationalpark. Ein Team von elf erfahrenen Tansaniern ermöglichte diese supertollen und unvergesslichen acht Tage, vom Gletscher bis zum Regenwald.

Dr LT löppt en dr janzen Welt

Wem das spanisch vorkommt liegt falsch. Das ist astreines Düsseldorfer Platt und das diesjährige Motto des Lauftreffs Düsseldorf beim Karnevalsumzug in der Paulsmühle. Der LT war im Veedelszoch der Paulsmühler Jecken die Nummer 10 von 18 Gruppen. Die fröhlichen LT-Jecken bestanden aus 28 Erwachsenen und mehreren Kindern. Sehr schön war, dass unsere Neumitglieder aus der Türkei spontan mitgezogen sind. Das Leuchten in ihren Augen war fast schon Lohn genug für die aufgewandte Mühe und Zeit in der Vorbereitung. Im kleinen LT-Begleit-Bollerwagen war reichliche Wurfmaterial gebunkert, die sehr  zahlreich erschienen Zuschauer konnten daher bis zum Schluss bedient werden. Nach dem Zoch ging es im Vereinsheim weiter, mit vielem gespendetem Essen und Kaltgetränken, Tanz und Polonaise. Der Besuch des 1.Vorsitzenden der Paulsmühler Jecken, Michael Geier, war eine sehr schöne Aufmerksamkeit. Er bedankte sich nicht nur für die zahlreiche Teilnahme der LTler, sondern auch noch einmal für unsere Spende nach dem Weihnachtsmarkt. Unser Dank geht an alle Teilnehmer und die Feiergesellschaft, sowie an das tolle Team, das am Sonntag unser Vereinsheim wieder in Schuss gebracht hat.